Integrative Förderung

Durch integrative Förderung sind schulische Heilpädagoginnen/Heilpädagogen vermehrt in den Kindergärten und Schulhäusern anwesend, sind Teil des Kollegiums und arbeiten eng mit den Lehrpersonen zusammen.

Die schulischen Heilpädagoginnen/Heilpädagogen arbeiten oft auch innerhalb der Klasse. DieAnwesenheit von zwei Lehrpersonen kommt allen Kindern der Klasse zugute.

Ziel und Auftrag der integrativen Förderung

  • Kinder mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen im Rahmen des Kindergartens und der Regelklasse individuell zu fördern, zu unterstützen und zu begleiten.
  • Lehrpersonen und Eltern in ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag zu beraten, zu unterstützen und zu begleiten.

Spezifische Unterstützung durch die schulische Heilpädagogin oder den schulischenHeilpädagogen erhalten Kinder mit

  • Schwierigkeiten im schulischen (z.B. Lese-, Rechtschreib- und mathematische Schwierigkeiten) oder sozialen Lernen.
  • Generellen Lernschwierigkeiten.

Der Lernprozess der Kinder kann aufgrund eingeschränkter Aufmerksamkeitssteuerung, Handlungsplanung und Wahrnehmungsfähigkeit oder fehlender Arbeitsstrategien erschwert sein.

Klassenarbeit
Zur Prävention, oder bei bereits vorherrschenden besonderen Dynamiken in der Klasse, arbeiten schulische Heilpädagoginnen/Heilpädagogen in Zusammenarbeit mit der Lehrperson (bei Bedarf auch mit der Schulsozialarbeit) auch mit ganzen Klassen, an Themen des sozialen und schulischen Lernens.

Die integrativeFörderung kann

  • als Kurzintervention über 12 Wochen (ohne Antrag) oder
  • kontinuierlich (nach differenzierter Beobachtung der Bedürfnisse des Kindes und einer Lernstandserfassung durch die schulische Heilpädagogin und/oder die Erziehungsberatung) erfolgen.

Jedes Schulhaus, bzw. jede Schulstufe verfügt über eine schulische Heilpädagogin/einen Heilpädagogen.