Umbau Schulhaus Kirchstrasse

Ausgangslage

Das Schulhaus Kirchstrasse wurde ab dem Schuljahr 2016/17 nicht mehr durch die Schule genutzt. Dies weil das Schulhaus Stadelfeld entsprechend ausgebaut wurde. Das Gebäude wurde per Ende 2016 in Büroräumlichkeiten für den Regionalen Sozialdienst Wichtrach und Umgebung und die Kirchgemeinde umgenutzt. Die restlichen Räume werden zum Teil an Vereine und andere Benutzer vermietet.

Aktueller Stand

16. Januar 2017
Der Umbau konnte gemäss Terminplan abgeschlossen werden. Die verschiedenen Mieter wie der Regionale Sozialdienst Wichtrach und Umgebung, Psychomotorikstelle Aaretal, Sekretariat Kirchgemeinde und der Samariterverein konnten die Räumlichkeiten beziehen. Im Moment laufen noch verschiedene Garantiearbeiten. Die definitive Bauabnahme zusammen mit den Handwerkern fand am 2. Februar 2017 statt.

Der Bevölkerung wurde am Samstag, 4. Februar 2017, 09.00 - 12.00 Uhr, die Möglichkeit geboten, den Neubau am Tag der offenen Türe zu besichtigen. 

Abschluss Projekt

Die Garantiearbeiten wurden von den Handwerkern nach der Abnahme ausgeführt und das Projekt konnte mittlerweile abgeschlossen werden. Die Kreditabrechnung wird der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2017 zur Kenntnis vorgelegt.

Die Gemeindeversammlung hat am 4. Juni 2015 für die Umnutzung des ehemaligen Schulhauses Kirchstrasse in ein Mehrzweckgebäude einen Kredit von Fr. 880 000.00 bewilligt. Die Arbeiten wurden unter der Leitung einer Arbeitsgruppe umgesetzt. Wie bei Umbauprojekten üblich, wurden der beauftragte Architekt Godi Schweyer und die involvierten Unternehmer mit Situationen konfrontiert, die viel Flexibilität und gute Ideen erforderlich machten. Dies führte in verschiedenen Bereichen zu Mehrkosten. Die Schlussrechnung präsentiert Mehrkosten im Umfang von Fr. 28 567.75, die Kreditüberschreitung liegt somit bei 3.25 %.

Als Folge des vorhandenen hohen Kostendrucks wurde für die Ermittlung des Kreditbetrags knapp kalkuliert. Die im Kreditbetrag enthaltene Reserve von 10 % ist für ein Umbauprojekt eher knapp. Trotz beachtlichen Einsparungen, die in verschiedenen Bereichen realisiert werden konnten, konnte die ausgewiesene Kreditüberschreitung nicht vermieden werden. Nachfolgend die Gründe, die dazu geführt haben:

Gebäude

  • Aufwertung hinterer Eingang mit neuer Zugangstüre
  • Erhöhung Balkongeländer gemäss neuen Anforderungen
  • höhere Sanitärkosten aufgrund diverser Anpassungen
  • Anpassung Zugang zum Hintereingang (Pflasterarbeiten)
  • Einrichtung WLAN in gewissen Räumen

Büroräumlichkeiten inkl. Seminarraum und kleines Sitzungszimmer

  • Ersatz der bestehenden Böden

Mehrzweckraum

  • Einbau von diversen Schränken für Stauraum
  • Einbau ausziehbare Zwischenwand, damit der Raum aufgeteilt werden kann, weil oft gleichzeitig zwei Kurse stattfinden.

Raum DG rechts

  • Einbau von diversen Schränken für mehr Stauraum
  • Einbau kleiner Zwischenraum im Treppenhaus für mehr Stauraum
  • Zugang zu kleinem Estrich für mehr Stauraum
  • weitere kleinere Anpassungen

kleines Sitzungszimmer

  • die Büromöbel mussten ersetzt werden

Raum DG links

  • Installation Beamer, damit der Raum für Sitzungen vermietet werden kann
  • Anpassung der bestehenden Einbauschränke

Die ausgewiesene Kreditüberschreitung ist für den Gemeinderat nachvollziehbar. Der durch die zusätzlichen Arbeiten realisierte Mehrwert ist vorhanden und führt teilweise zur Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten. Der Gemeinderat hat die Kreditabrechnung anlässlich der Sitzung vom 12. Juni 2017 genehmigt und für die Kreditüberschreitung einen Nachkredit bewilligt. Gemäss Artikel 22, Ziffer 2, der Gemeindeordnung liegt die Kompetenz für den Beschluss von Nachkrediten von weniger als zehn Prozent des ursprünglichen Kredites beim Gemeinderat. Fast sämtliche Arbeiten konnten an einheimisches Gewerbe vergeben werden. Die Arbeitsgruppe hat hier sehr gute Erfahrungen gemacht und bedankt sich bei sämtlichen involvierten Parteien für die gute Zusammenarbeit.

Bilderdokumentation

Dokumentation Schweyer + Marti AG  [PDF, 36.0 MB]