ordentliche Versammlung der Einwohnergemeinde
Mittwoch, 7. Dezember 2011, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle im Schulhaus am Bach
Pressemitteilung zur ordentlichen Gemeindeversammlung
Die von Gemeindepräsident, Lüthi Peter geleitete Gemeindeversammlung mit 128 Stimmberechtigen genehmigte den Voranschlag 2012 mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Der vorgesehene Ertragsüberschuss von Fr. 126 071.— wird für zusätzliche Abschreibungen gebraucht. Das Ergebnis präsentiert sich somit ausgeglichen. Die Steueranlage von 1.49 wurde beibehalten.
Die Stimmberechtigten genehmigten das Reglement für öffentliche Sicherheit und das Gebührenreglement ohne Diskussion.
Als neues Mitglied in die Kommission für Raumplanung und Bauten wurde Küpfer Walter gewählt. Als neues Mitglied in die Kommission für Infrastruktur wurde Lachat André gewählt. Die restlichen Mitglieder wurden ohne Gegenvorschlag für eine weitere Amtsdauer in ihrem Amt bestätigt. Die Leistungen der per Ende Jahr 2011 abtretenden Kommissionsmitglieder Reber Martin, Lachat-Berger Ruth und Berger Hans wurden seitens des Gemeinderates eingehend gewürdigt. Ebenfalls wurde der abtretende Präsident des Wahl- und Abstimmungsausschusses, Haldimann Werner nach langjähriger verdienstvoller Tätigkeit verabschiedet. Die wertvolle Arbeit der per Ende Jahr 2011 abtretenden Gemeinderatsmitglieder Reusser Gody und Ryser Peter wurde vom Vizepräsidenten, von Rütte Daniel verdankt. Per Ende Jahr 2011 tritt der bisherige Gemeindepräsident, Lüthi Peter ab. Er war der erste Präsident der neuen Gemeinde Wichtrach. Seine unermüdliche Arbeit zugunsten der Allgemeinheit wird ebenfalls in bester Erinnerung bleiben bei den Einwohnerinnen und Einwohner von Wichtrach.
Der Gemeinderat darf alle zwei Jahre den mit Fr. 2 000— dotierten Kulturpreis „Wichtracher-Rose“ verleihen. Dieser Preis kann an eine Einzelperson oder an eine Gruppe, die sich in uneigennütziger oder verdienstvoller Weise in der Gemeinde engagieren, vergeben werden. In diesem Jahr konnte der Frauenverein Wichtrach mit dem Team „Seniorenessen des Frauenvereins“ diesen Preis entgegen nehmen. Der zuständige Gemeinderat, Brönnimann Ruedi verdankte die Arbeit der 20 anwesenden Frauen, die neben dem Preis eine rote Rose mit nach Hause nehmen durften.
Eine grössere Diskussion fand unter dem Traktandum „Verschiedenes“ statt. Einige Stimmbürger konnten nicht begreifen, warum im Stadelfeld ein Tennisplatz auf bestem Ackerland gebaut werden soll. Ihrer Meinung nach sollte das Projekt eher bei der Sagibachhalle realisiert werden. Hier könnten viele Kräfte gebündelt werden. Der Gemeinderat hat diese Abklärungen jedoch bereits getroffen und musste feststellen, dass eine Realisation dieses Projektes im Sagibach leider nicht möglich war. Das Land im Stadelfeld ist seit vielen Jahren in einer Zone für öffentliche Nutzung (ZöN). Die Erstellung eines Tennisplatzes ist somit zonenkonform.
GEMEINDEVERWALTUNG WICHTRACH
Gemeindeschreiberei
Barbara Hadorn, Stellenleiterin
